Das Netz stellt sich vor

Das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen (DNRfK e.V.) ist die deutsche Sektion des ENSH-Global Network for Tobacco Free Health Care Services. Im DNRfK treffen Sie einen Kreis engagierter Kliniken und ExpertInnen an, die sich dafür einsetzen, dass Beratung und Motivation zum Rauchstopp durch Gesundheitseinrichtungen selbstverständlich werden.

Das Netz wurde als Modellprojekt des BMG aufgebaut und mit rauchfrei plus wird die Implementierung von Beratung und Tabakentwöhnung in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen unterstützt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung unterstützt den DNRfK e.V. mit der Schirmherrschaft.

Kodex des ENSH-Global Network for Tobacco Free Health Care Services

Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen sind dazu verpflichtet, bei der Reduzierung des Tabakkonsums und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Ihre Aufgabe besteht nicht nur darin, zum Gesundheitschutz für eine rauchfreie Umgebung zu sorgen. Sie sind auch dazu verpflichtet, RaucherInnen bei der Tabakentwöhnung aktiv zu unterstützen. Dies gilt für die PatienInnen und BewohnerInnen wie auch für das Personal.

„Wir brauchen mehr Kliniken, in denen Beratung und Tabakentwöhnung für Raucherinnen und Raucher zum regulären Angebot gehören.“

Marlene Mortler MdB                                                                             

Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Schirmherrin des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen DNRfK e.V.

Sind nicht alle Krankenhäuser "rauchfrei"?

Ein rauchfreies Krankenhaus nach dem rauchfrei plus Konzept bedeutet viel mehr als nur die Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes, denn Gesundheitseinrichtungen haben bei der Reduzierung des Tabakkonsums einen wichtigen Beitrag zu leisten.

Das PLUS bedeutet:

  • RaucherInnen erhalten Beratung und Unterstützung zum Rauchstopp
  • MitarbeiterInnen sind in motivierender Beratung und Tabakentwöhnung qualifiziert
  • Gesundheitseinrichtungen entwickeln sich zu Kompetenzzentren für die Behandlung der Tabakabhängigkeit in der Region