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01.02.12
Fachgesellschaften fordern Anerkennung der Tabakabhängigkeit als Krankheit

Offener Brief an den Bundesgesundheitsminister

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30.01.12
E-Zigaretten: Alleinige Verbote reichen nicht aus

Qualifizierte Beratung zum Rauchstopp gefragt.

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Termine

30.01.12
6. Februar 2012 | Hildesheim

Projekt- Abschlusstagung

Weniger ist mehr – Rauchfreiberatung durch Familienhebammen

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16.02.12
16. Februar und 22. März 2012 | München

Das Seminar zur Konferenz "ABC & RAUCHFREI-FAX"

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"Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen sind der ideale Ort, um Raucher zum Rauchstopp zu motivieren und sie dabei zu unterstützen. Deshalb müssen Tabakentwöhnungsangebote im Krankenhaus und in Gesundheitseinrichtungen zum Standardangebot gehören.

Mechthild Dyckmans, MdB - Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Schirmherrin des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen

Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen stehen im Dienst der Gesundheit und tragen bei der Reduzierung des Tabakkonsums eine besondere Verantwortung. Bisher werden häufig nur die Folgeerkrankungen des Tabakkonsums behandelt. Die Beratung von RaucherInnen und Angebote zur Tabakentwöhnung sind in Gesundheitseinrichtungen noch nicht selbstverständlich geworden. Um dies zu unterstützen, finanzierte das Bundesministerium für Gesundheit seit 2005 das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen DNRfK. Nach dem Aufbau des nationalen Netzes wurde mit dem Projekt "rauchfrei PLUS" die  Entwicklung von Konzepten für die Implementierung und Umsetzung von Beratung und Tabakentwöhnung in Gesundheitseinrichtungen gefördert.

Das Konzept des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen basiert auf dem Kodex und den Standards des "ENSH-Global Network for Tobacco Free Health Care Services“.

Das Ziel des ENSH und des deutschen Netzwerkes ist die Förderung und Unterstützung von Krankenhäusern & Gesundheitseinrichtungen auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Organisation. Mit Hilfe der Vernetzung werden der Gesundheitsschutz vor Tabakrauch und die Angebote zur Beratung und Tabakentwöhnung in den Gesundheitseinrichtungen weiterentwickelt und kontinuierlich verbessert.

Dafür stand von Juli 2005 bis Dezember 2010 ein Referat in der Geschäftsstelle des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser (DNGfK) zur Verfügung. Das DNGfK war von 2003 bis 2010 nationale Koordinationsstelle des ENSH-Global Network for Tobacco Free Health Care Services in Deutschland. Zum März 2011 wurde die Koordination des DNRfK offiziell an Health Care Plus als deutsche Vertretungsorganisation von ENSH-Global übertragen.

Kodex des Europäischen Netzwerkes für Rauchfreie Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen
Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen sind dazu verpflichtet, bei der Reduzierung des Tabakkonsums und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Ihre Aufgabe besteht nicht nur darin, zum Schutz der Nichtraucher für eine rauchfreie Umgebung zu sorgen. Sie sind auch dazu verpflichtet, Raucher bei der Tabakentwöhnung aktiv zu unterstützen. Dies gilt für die Patienten wie auch für das Krankenhauspersonal.

mehr zum ENSH finden Sie hier

 

Rauchfrei werden

Erprobte Instrumente begleiten und unterstützen Ihren Weg

Eine tabakfreie Gesundheitseinrichtung ist kein statischer Zustand sondern befindet sich in permanenter Veränderung um einen wirksamen Gesundheitsschutz und die Behandlung der Tabakabhängigkeit gewährleisten zu können - mit dem letztendlichen Ziel der umfassenden Gesundheitsförderung für MitarbeiterInnen, PatientInnen, Angehörige und die regionale Bevölkerung.

Auf dem Weg zum Rauchfreien Krankenhaus & Gesundheitseinrichtung stehen Ihnen erprobte Instrumente des ENSH zur Verfügung:

  • der Kodex mit standardisierten Anforderungen an  Gesundheitseinrichtungen für Beratung und Tabakentwöhnung bietet eine wichtige Orientierung zur Formulierung von Zielen und Maßnahmen,
  • der Leitfaden zur Entwicklung Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen.

Ihre Entwicklung können Sie darstellen mit

  • dem Fragebogen zur Selbsteinschätzung nach den internationalen Standards.
  • über Zertifikate auf nationaler und internationaler Ebene

Bitte beachten Sie die Vorgaben zur Nutzung des ENSH-Konzepts und aller damit verbundenen Dokumente und Produkte. Information